Weinbrandbohnen

Die Weinbrandbohnen wurden von Hugo Asbach erfunden. Die Weinbrandbohnen sind auch mit Weinbrand gefüllt. Für die Herstellung wird meist ein Weinbrand verwendet, der an die 60% aufweist.

Die Weinbrandbohnen



Die Weinbrandbohnen wurden von Hugo Asbach erfunden. Asbach war ein deutscher Hersteller für Weinbrand. Der bekannteste Weinbrand von Asbach ist wohl immer noch der Asbach Uralt.





Die Praline

Die Weinbrandbohnen sind mit Weinbrand gefüllt und mit Bitterschokolade überzogen. Dabei handelt es sich um Krustenpralinen. Es wird eine Mischung aus Zucker, Wasser und Weinbrand gepresst. Diese Masse wird in Stärke gepresst. Es entstehen bohnenförmige Vertiefungen, die mit Weinbrand aufgefüllt werden. Danach kommt noch eine Schicht Puderzucker darüber. Durch die physikalische Eigenschaft von Zucker härtet sich dieser aus. Wenn in die Praline gebissen wird, dann gibt es daher ein leichtes Knacken - deswegen auch der Name Krustenpraline. Der Kern, der sich im Inneren befindet, bleibt aber trotzdem flüssig. Zu guter Letzt werden die Pralinen noch mit dunkler Schokolade überzogen.

Die Herstellung

Bei der Herstellung der Weinbrandbohnen wird immer sehr hochprozentiger Weinbrand verwendet. Dieser beläuft sich meist auf 60%. trotz dieses Umstandes kann aber beim Genuss der Weinbrandbohnen nicht von Alkoholisierung gesprochen werden. Da in den Weinbrandbohnen nur ein sehr geringer Anteil an Alkohol vorhanden ist - es sind in etwa 3-5% - müssten schon 75 Kilogramm Weinbrandbohnen verzehrt werden, um wirklich alkoholisiert zu sein. Damit über den Grenzwert von 0,5 Promille gekommen wird, müsste außerdem eine Menge von mehr als 50 Weinbrandbohnen innerhalb eines kurzen Zeitraumes gegessen werden. Die Weinbrandbohnen haben schon eine sehr lange Tradition und werden auch heute noch sehr gerne verzehrt. Das Besondere an diesen Weinbrandbohnen ist eben die knackige Hülle, die aber auf einen flüssigen Kern stoßen lässt.